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Sonntag, 29. September 2013

windmühlenquilt

mein windmühlenquilt ist endlich fertig. vor drei jahren habe ich angefangen an ihn zu nähen. es hat mir rießigen spaß gemacht die dreiecke miteinander zu kombinieren und auf der designwand anzuordenen. obwohl ich das top recht schnell fertig genäht hatte, bin ich erst jetzt zum quilten gekommen. das quilten ist ja immer so eine sache bei mir. es fällt mir sehr schwer große decken unter der kleinen maschiene zu bewegen - irgendwie ist das nicht so mein ding. leider sind die longarmquiltingmaschienen sehr teuer, sonst hätte ich schon längst eine.


jedes farbige dreieck ist genau zwei mal vernäht. die vielen unterschiedlichen stoffe habe ich aus verschiedenen stoffaboausgaben vom Handarbeitshaus und Museum. der quilt ziert jetzt unser gästebett. aber vieleicht hole ich ihn auf`s sofa. bei den temperaturen draußen braucht man jetzt eine schöne warme decke.



hier eine detailaufnahme vom rand quilting. nach dem waschen ist das muster richtig gut rausgekommen. ich mag es sehr, wenn quilts so faltig sind.


und hier noch ein kleiner blick auf mein laufendes projekt. ich häkele mal wieder grannys.


tschüssi
andrea

Donnerstag, 14. Februar 2013

granny-hex-anleitung

ich freue mich sehr über die vielen positiven rückmeldungen und kommentare. viele von euch haben mich nach der anleitung für die decke gefragt und ich musste die immer gleiche antwort geben: es gibt keine, weil ich die decke selbst entworfen habe.

also habe ich mich kurzerhand entschlossen eine anleitung für euch zu schreiben.

dummerweise bin ich von der irrigen annahme ausgegangen, dass das schreiben der anleitung genauso einfach ist wie das muster der decke. deshalb bekommt ihr die anleitung auch erst jetzt und ich bitte euch nachsicht mit mir zu üben, wenn ich etwas nicht ganz so gut beschrieben habe oder etwas schwer verständlich ausgedrückt habe. bei fragen und unklarheiten könnt mich gerne anschreiben.

hier erst einmal die abkürzungen und die häkelschrift:


Lm - Luftmasche
fM - feste Masche
Km - Kettmasche
hSt - halbes Stäbchen
St - Stäbchen
Lmr - Luftmaschenring



ihr beginnt mit den sechsecken im mittelteil der decke: sie werden in der "as you go" - methode zusammengefügt.


mittelteil

sechsecken:
die sechsecken werden in runden gehäkelt. jede runde beginnt mit 3 luftmaschen als ersatz für das erste hSt.

erstes sechseck (häkelschrift für das hellblaue sechseck)
1. reihe: 5 Lm anschlagen und mit einer Km zur runde schließen.
2. reihe: 3 Lm (als ersatz für das erste hSt), 2 hSt in den Lmr häkeln, 1 Lm, *3 hSt in den Lmr, 1 Lm*, ab* 4 mal arbeiten. mit einer Km zur runde schließen. mit 2-3 Km bis zur nächten Lm der vorrunde gehen.
3. reihe: 2 Lm (als ersatz für das erste hSt) 2 hSt, 1 Lm, 3 hSt in dieselbe einstichstelle arbeiten. *3 hSt, 1 Lm, 3 hSt über die nächste Lm arbeiten*, ab * 4 mal arbeiten. mit Km zur runde schließen. faden abschneiden.

zweites und weitere sechsecken (häkelschrift für das grüne/rote sechseck)
1. reihe: wie 1. secheck

2. reihe: wie 1. sechseck
3. reihe: wie 1. sechseck - an den stellen, an denen das sechseck an das vorhergehende grenzt werden beide hexagone mit einer fM zusammengehäkelt. immer zwischen 3 hSt. bitte dazu die häkelschrift für das grüne oder rote sechseck anschauen anschauen


halbe sechsecken: (häkelschrift für das lilafarbene viereck)

die halben sechsecken werden am rand eingefügt. sie werden in hin- und rückrunden gehäkelt. jede runde beginnt mit 3 luftmaschen als ersatz für das erste hSt. sie werden in der 3. reihe angehäkelt.

1. reihe: 5 Lm anschlagen und mit einer Km zur runde schließen.
2. reihe: 3 Lm, *3 hSt in den Lmr häkeln, 1 Lm*, ab* 2 mal arbeiten, 1 Lm, 1 hSt, arbeit wenden
3. reihe: 2 Lm, mit 1 fM an die fertige decke anhäkeln, 3 hSt auf die nächste Lm der vorrunde, mit 1 fM an die fertige decke anhäkeln, 3 hSt auf die nächste Lm der vorrunde, mit 1 fM an die fertige decke anhäkeln, 3 hSt immer noch in dieselbe einstichstelle, mit 1 fM an die fertige decke anhäkeln, 3 hSt auf die nächste Lm der vorrunde, mit 1 fM an die fertige decke anhäkeln, 3 hSt immer noch in dieselbe einstichstelle, mit 1 fM an die fertige decke anhäkeln, 4 hSt auf die nächste Lm der vorrunde. faden abschneiden.



bordüre

wenn ihr alle sechsecken und halben sechsecken gehäkelt habt und die decke ihre wunschgröße erreicht hat, wird die bordüre rundherum angehäkelt.

1. reihe: fM laut häkelschrift, anstelle der ersten fM zwei Lm, mit Km zur runde schließen.
2. reihe: laut häkelschrift arbeiten, mit Km zur runde schließen.
3. reihe: auf jede masche der vorrunde ein hSt, die runde mit 2 Lm für das erste hSt beginnen, an den ecken  3 luftmaschen einfügen, mit Km zur runde schließen.
4. - ? reihe: laut häkelschrift, die runde mit 2 Lm für das erste hSt beginnen, mit Km zur runde schließen. ihr häkelt so viele reihen, wie ihr wollt.

letzte reihe: 3 Lm und fM in dieselbe einstichstelle, eine masche auslassen, *fM + 3 Lm+ fM in eine einstichstelle, eine masche auslassen*, die maschen in den ** bis zum schluss fortführen, runde mit Km schließen.



so, geschaft. ich hoffe, die anleitung ist halbwegs verständlich. wie gesagt, wenn etwas unklar ist, könnt ihr gern mit mir kontakt aufnehmen.

jetzt wünsche ich allen viel spaß beim häkeln

eure andrea














Donnerstag, 3. Januar 2013

granny hex

heute morgen gabs bei uns herrlichen sonnenschein. den hab ich gleich genutzt, um ein paar bilder von meiner ersten großen häkeldecke zu machen.


fotografieren ist nicht so mein ding. irgendwie bin ich immer unzufrieden mit meinen bildern, weil das licht meistens nicht stimmt. entweder ist es zu hell oder es ist zu dunkel oder ich habe zu viele schatten - irgendwas ist immer nicht richtig. deshalb fotografiere ich gern draußen, da kommt das licht von überall. und weil die letzten wochen bei uns doch eher grauschwarz waren habe ich mich umso mehr über die schönen sonnenstrahlen gefreut.


so große sachen zu häkeln, ist eigentlich nicht so mein ding. bei mir muss immer alles zügig gehen, weil ich schnelle erfolge brauch, um am ball zu bleiben. deshalb kann ich es auch immer noch selbst nicht glauben, dass die decke wirklich fertig ist. schuld daran sind eigentlich die garn designer von lana grossa. die farbverlaufsgarne der serie "Meilenweit Magico" haben es mir einfach angetan. ich finde ein knäuel schöner als das andere. eigentlich sind die ja zum socken stricken da. aber an den füssen und im winter in stiefeln sieht doch keiner die schönen muster. und so kam es, dass ich meine erste granny decke angefangen habe. das tolle daran ist, dass ich alle magico knäuel wild miteinander mischen konnte und durch den kurzen farbverlauf sieht jedes sechseck etwas anders aus - herrlich.


die decke ist ca. 120 cm mal 160 cm groß. dabei hat ein sechseck einen durchmesser von 5 cm. das häkeln der hexagone hat mir total viel spaß gemacht, weil die farbvielfalt der magico-bälle super zur geltung gekommen ist. ich liebe diese farbverläufe. nichtsdestotrotz habe ich zwei jahre gebraucht um alle 933 ganzen und alle 42 halben sechsecke zu häkeln. 
ich staune gerade selber über mich, wenn ich die nackten zahlen so vor mir sehe. vor allem deshalb, weil ich gerade an die fäden denken muss, die ich da vernäht habe. bei 975 kleinen teilen mit jeweils einem anfangs- und einem endfaden sind das 1950 fäden und da sind die fäden vom rand noch nicht mitgezählt. und ich hasse es, fäden zu vernähen. da könnte doch wirklich mal jemand etwas erfinden, dass man das nicht mehr brauch.   

die nächste decke wird wieder aus baumwolle gehäkelt, die hab ich mir schon besorgt - ganz viele schöne farben. und es werden wohl wieder grannys, aber diesmal klassisch im quadrat. das genaue muster hab ich mir noch nicht überlegt. aber ich freue mich schon drauf.

liebe grüße
andrea





Donnerstag, 26. April 2012

kleiner kapitän in amegurumi

das ist Heinerle, der kleine kapitän. manch einer wundert sich wahrscheinlich warum er im wald umherstapft und nicht auf einem schiff segelt. nun ja, das ist folgendermaßen gewesen. Heinerle und seine crew schipperten nun schon seit wochen auf dem meer umher. sie verfolgten den bösen Jim, der ihnen eine truhe gummibärchen geklaut hatte. die wollten sie natürlich wiederhaben. und so kam es dass Heinerle und seine crew keine zeit hatten zwischendurch mal an land zu gehen um ihre vorräte aufzufrischen. aber genau das war dringend nötig und da sie schon seit zwei tagen keinen zipfel mehr vom Segel des bösen Jim gesehen hatten entschieden sie sich endlich zum nächst gelegenen festland zu segeln um dort proviant zu hohlen. an land angekommen musste Heinerle dringend mal pipi weshalb er in den nahe gelegenen wald stapfte um ein ungestörtes plätzchen zu suchen. das hatte er dann auch bald gefunden und als Heinerle dann zurück gehen wollte stellte er plötzlich fest, dass er nicht mehr wusste aus welcher richtung er gekommen war und wo sein schiff nun eigentlich ankerte. egal in welche richtung er blickte, es sah überall gleich aus: bäume, bäume und nochmal bäume. doch weil Heinerle ein schlauer kapitän war dachte er sich: "da klettere ich doch einfach einen großen baum hoch, dann kann ich mein schiff vieleicht sehen und weiß in welche richtung ich zurück gehen muss".  als Heinerle auf dem obersten ast angekommen war, konnte er gut über die baumwipfel hinwegschauen. schnell sahe er sich um und erspähte im süden sein schiff. doch was war das da im osten? diese segel kannte er doch...

Heinerle ist eine auftragsarbeit. er ist ca. 30 cm groß, aus baumwollgarn gehäkelt und mit füllwatte gestopft. die arme sind voll beweglich und die augen sind sicherheitsaugen

er hat einen großen bruder nach dessen vorbild ich ihn gearbeitet habe. wie im oberen bild zu erkennen ist, habe ich Heinerle ohne mund gefertigt. das war von mir so beabsichtigt und eigentlich fand ich das auch ganz gut so, bis meine lieben kleinen zu mir sagten: "oh mama, der ist so schön, aber wo ist der mund?". allen kindern ist sofort aufgefallen, dass er keinen mund hat. also hat er noch einen mund bekommen. einen kleinen zumindest. ...und jetzt kann er auch sprechen, sagen zumindest meine kinder.


das wars mal wieder.
tschüssi
andrea

  

Sonntag, 18. März 2012

weiße dahlie rag rug

ich habe wieder alte stoffe recycelt. diesmal keine alten t-shirts wie hier sondern alte bettwäsche. und ich habe ein neues muster ausprobiert weil ich was blumiges wollte. und hier ist nun meine große dahlie.


eigentlich hätte ich gern noch ein paar reihen grüne blätter drumherum gehäkelt. doch leider hatte ich keine grüne bettwäsche mehr zum zerschneiden und auch sonst nichts brauchbares in grün. also wenn jemand von euch zufällig welche hat, die er nicht mehr benutzt - immer her damit.

mein rag rug hat einen durchmesser von 106 cm und ich habe drei bettbezüge und zwei kissenbezüge dafür zerschnitten. er kann natürlich in beliebiger größe angefertigt werden. ich häkele meistens drauflos ohne vorher zu planen wie groß das stück werden soll und höre wieder auf, wenn ich keine lust mehr habe oder wie in diesem fall der faden alle ist.

er ist ganz leicht nachzuarbeiten. ich versuche mal kurz zu beschreiben, wie ich vorgegangen bin.

1. stoffstreifen schneiden oder reißen, ca. 1,5 cm - 2 cm breit
zuerst werden die stoffstreifen zurecht geschnitten oder gerissen. bettwäsche ist ja meist aus baumwolle und die lässt sich sehr gut reißen. (ich finde das ist nicht ganz so mühsam wie schneiden und geht viel schneller.) diesen teil der arbeit mag ich am wenigsten, deshalb mache ich mir immer ein paar streifen und verhäkele sie dann gleich wieder.
die größe der häkelnadel muß zur breite der stoffstreifen passen.

2. stoffstreifen miteinander verbinden
dann werden die ganzen stoffstreifen miteinander verbunden und zu einem knäuel gerollt. das geht so:






also, hier sind die stoffstreifen.










in die müssen am anfang und am ende kleine löcher, so wie auf dem linken bild, geschnitten werden - bitte parallel zum Streifen einschneiden nicht senkrecht.



 
jetzt wird als erstes der rechte streifen (das ist der knäuelfaden, der vom garnknäuel kommt) von unten durch die öffnung des zweiten streifens (das ist der neu anzuknüpfende faden) gefädelt und ...



...anschließend wird das freie ende des zweiten streifens von unten durch die öffnung des ersten streifens gezogen.
so wie auf dem bild.







jetzt fest anziehen.
auf diese weise werden alle stoffstreifen miteinander verknüpft und es entsteht ein endloser strang, der zum knäuel gewickelt wird.






3. nun kann gehäkelt werden

ich habe mit einem fadenring begonnen. es kann aber auch mit einem luftmaschenring angefangen werden (ca. 6 luftmaschen anschlagen und mir einer kettmasche zum ring schließen). es wird in reihen gehäkelt die mit einer kettmasche (Km) zur runde geschlossen werden. anstelle der ersten masche (M) jeder runde werden luftmaschen (Lm) in entsprechender anzahl gehäkelt. 2 Lm für eine feste masche (fM), 3 Lm für ein stäbchen (St).

1. reihe

8 fM in fadenring, mit Km in die erste fM zur runde schließen - 8

2. reihe:
2 fM in 1 M - 7 mal, 1 fM, Km - 15

3. reihe:
2 St in 1 M - 15 mal, Km - 30

4. reihe:
(die folgenden maschen nur in die vorderen maschenglieder von reihe 3 arbeiten.)
*1 fM, 1 halbes stäbchen (hSt), 4 St in 1 M, 1 hSt, 1 fM, ab * 5 mal wiederhohlen, Km - 30

5. reihe:
(die folgenden maschen nur in die hinteren maschenglieder von reihe 3 arbeiten.)
*St, 2 St in 1 M, ab * bis zum rundenende fortführen, Km - 45 (jede 2. M wird zugenommen)

6. reihe
*2 St, 2 St in 1 M, ab * bis zum rundenende fortführen, Km - 60 (jede 3. M wird zugenommen - entspricht 15 zunahmen)

7. reihe
(die folgenden maschen nur in die vorderen maschenglieder von reihe 6 arbeiten.)
*1 fM, 1 halbes stäbchen (hSt), 4 St in 1 M, 1 hSt, 1 fM, ab * 5 mal wiederhohlen, Km - 60

8. reihe
(die folgenden maschen nur in die hinteren maschenglieder von reihe 6 arbeiten.)
*3 St, 2 St in 1 M, ab * bis zum rundenende fortführen, Km -  (jede 4. M wird zugenommen - entspricht 15 zunahmen)

9. reihe
in jede M der vorrunde eine fM arbenten, Km - 75

10. reihe: analog zu reihe 7 arbeiten

11. reihe: analog zu reihe 8 arbeiten, jede 5. M wird zugenommen, das entspricht wieder einer zunahme von 15 m - 90

12. reihe: analog zu reihe 9 - 90

die reihen 10 bis 12 habe ich so oft wiederhohlt bis ich mit der größe meiner dahlie zufrieden war. in der zunahmereihe werden immer 15 m gleichmäßig verteilt zugenommen.

ihr müsst den teppich immer wieder glatt auf den boden legen, um zu prüfen ob er auch flach liegt ohne wellen zu schlagen. wenn ihr feststellt, dass er doch anfängt wellen zu schlagen lasst ihr in der zunahmereihe die zunahmen weg oder arbeitet deutlich weniger zunahmen. achtet dann aber darauf, dass die maschenanzahl am rundenende durch 5 teilbar ist, damit ihr die blütenblätter sauber arbeiten könnt.

so ich hoffe meine beschreibung war halbwegs verständlich. wenn der ein oder andere lust hat auch so einen rag rug zu arbeiten würde ich mich über ein foto sehr freuen. meine e-mail findet ihr in meinem profil.

liebe grüße
andrea





Samstag, 28. Januar 2012

Lucie das kleine vampirmädchen


ich bin eine furchtbar unzuverlässige bloggerin. ich nehme mir so oft vor regelmäßig zu posten. genug exponate zum zeigen hätte ich ja schon, allerdings tue ich mich recht schwer mit dem schreiben und dann ist da noch das problem mit der zeit. von der habe ich einfach immer viel zu wenig. mein letzter post ist nun auch schon wieder wochen her, der januar ist fast um und ich habe noch nichts geschrieben. dabei habe ich so viele dinge gewerkelt, die ich gern zeigen möchte.
nun ja, aber genug gejammert. auf gehts.

das ist Lucie das kleine vampiermädchen. sie ist mir vor kurzem von der häkelnadel gehüpft.

Lucie ist ein sehr freundliches vampirmädchen. ihre lieblingsfarbe ist lila und sie trinkt am liebsten tomatensaft. ich hatte ihr zum schlafen einen schönen karton im keller vorbereitet. doch sie schläft lieber bei R. im bett. ich glaube sie hat etwas angst alleine im dunkeln.
die beiden verstehen sich wirklich gut miteinander. Lucie darf immer R.`s haargummies benutzen und R. darf immer Lusies haare flechten. die sind nämlich schon viel länger.
am anfang war ich etwas unsicher, wenn sie neben mir auf dem sofa saß. sie hat doch ganz schön spitze zähne, aber als ich merkte dass ich nichts von ihr zu befürchten habe ging es mir schon bald besser. jetzt mag ich es ganz gerne, wenn sie mir auf dem sofa gesellschaft leistet. denn wir haben schon seit einiger zeit diese fiesen scherenverstecker im haus und immer wenn ich mit meinen handarbeiten auf dem sofa sitze und eine schere zum faden abschneiden brauche ist die schere weg. dann hilft mir Lucie. sie zerbeißt jeden auch noch so dicken faden. einfach wunderbar.











Lucie ist in amigurumi technik nach einer anleitung von Elisabeth Doherty gearbeitet.


und hier noch ein sneak peek auf den nächsten post.


bis dahin eine schöne zeit.
andrea

Montag, 5. September 2011

alles im sack

das ist im moment mein lieblingshäkelbeutel. es passen zwei bis drei knäuel rein, er ist leicht auf und zu zu machen und mit dem langen trageband kann ich ihn fix über meine schulter hängen und ihn überall mit hin nehmen - genau was ich brauche.


wie nicht schwer zu sehen ist, experiementiere ich immer noch mit den spiralrunden. hier habe ich mal feste maschen und stäbchen kombiniert. leider ist das gelbe und das grüne garn nicht so gut zu erkennen.







liebe grüße
andrea




Montag, 8. August 2011

häkeltaschen

im moment häkele ich mal wieder ziehmlich viel - am liebsten taschen und beutel. das geht verhältnismäßig schnell und ich kann mit unterschiedlichen farbkombinationen experimentieren.

bisher habe ich beim häkeln immer in geschlossenen runden gearbeitet. leider ist es so, dass bei meinen häkeleien der rundenanfang immer zu sehen ist. ich meine, die luftmaschen, die ich anstelle der ersten masche machen muss sehen nun mal nicht wie eine feste masche oder ein stäbchen aus. das hat mich immer schon gestört.

beim häkeln der kleinen schnecken habe ich zum ersten mal in spiralen gehäkelt. das hat mir wirklich gut gefallen. es ist zwar etwas klifflig den rundenanfang im auge zu behalten. allerdings habe ich mir angewöhnt ihn immer mit einem farbigen faden zu markieren, so dass ich den anfang der neuen runde immer im blick habe.

und so ist dann auch dieser kleine beutel entstanden. den boden habe ich doppelt gearbeitet, weil er so etwas mehr stabilität hat. das war mir wichtig. und er hat etwas von einem wendebeutel. ich kann ihn mit lilanem oder mit grünem boden benutzen. die bodenplatten sind jeweils zweifarbig gearbeitet damit die spirale gut zur geltung kommt.


die beutelwand ist ebenfalls in spiralen gehäkelt. in zweifarbigen spiralen weiterhäkeln fand ich langweilig. nachdem ich zwei böden gehäkelt hatte wusste ich ja nun wie das geht. deshalb habe ich mit sechs farben weitergemacht. jede farbe habe ich an einer anderen stelle an der bodenplatte angesetzt und einfach in spiralen weiter gehäkellt.
für das bindeband habe ich löcher am oberen rand eingearbeitet. noch eine schöne kante an den rand gehäkelt und fertig.

der zweite beutel - naja, eigentlich ist es schon eher ein sack - ein kleiner sack - ist eher zufällig entstanden. ich wahr im schönen harzgerode in einem wollgeschäft und konnte einfach nicht an diesem schönen bändchengarn vorbei gehen. es ist von online und heißt tequila (linie 158 türkis). ich habe einfach vier knäuel gekauft ohne zu überlegen was ich überhaupt daraus machen will.

   zu hause angekommen habe ich meine vier knäuel bewundert und überlegt was ich nun daraus zaubere. für ein kleidungsstück hätte das garn niemals gereicht also habe ich mich wieder für einen beutel entschieden.

allerdings stand ich vor dem problem, dass ich absolut nicht abschätzen konnte wie groß der beutel werden darf bei nur vier knäueln. deshalb habe ich mich für einen materialmix entschieden. das wollte ich schon immer mal machen - wolle und stoff kombinieren. und so habe ich einfach drauflos gehäkelt bis das bändchengarn alle war.
für den stoffrand habe ich einfach die hosenbeine einer alten jeans abgesschnitten und sie so zusammen genäht, dass sie zum umfang meines beutels passten. das hatte den vorteil, dass eine seite schon gesäumt war und ich den jeansstoff nur noch annähen brauchte. die naht habe ich dann mit einem zierband versteckt. außerdem habe ich eine hosentasche sauber ausgeschnitten und sie auf die vorderseite meines beutels genäht, zum schluß noch die ösen für das bindeband eingeschlagen und fertig.
das zusammennähen hat so viel spaß gemacht dass mir bis zum schluß nicht aufgefallen ist, dass ich den stoff auf die falsche seite meines häkelbeutels genäht hatte.

das wars dann erst mal wieder von mir und meinen beuteln.
seid lieb gegrüßt.
andrea

Freitag, 17. Juni 2011

diese schnecken

diese kleinen frechen schnecken. erst vor ein paar tagen habe ich sie aus dem gemüsebeet gelesen und aufs feld gegenüber gebracht. und heute finde ich sie quietschvergnügt im weidentippi sitzen. aber seht selbst.




ich vermute Rosa war etwas einsam, da hat sie sich wohl nachts aufgemacht und die anderen zurück geholt. und jetzt habe ich die bescherung. ich bringe es nicht übers herz sie nochmal wegzuschicken. zum glück frisst die bande nicht so viel.


liebe grüße
andrea

Dienstag, 14. Juni 2011

amigurumi schnecke

eigentlich mag ich schnecken ja gar nicht, vor allem nicht in meinem garten. ich lese sie immer ab und trage sie aufs feld. leider erwische ich sie meistens erst nachdem sie meinen salat und die dahlien gefressen haben.


außer diese hier. sie ist so süß da habe ich es einfach nicht fertig gebracht sie auf den acker zu schicken und jetzt darf sie bleiben. ich nenne sie Rosa.

sie ist mein erster versuch im amigurumi. die anleitung gibts hier.



liebe grüße
andrea

Montag, 14. Februar 2011

strickfilzen

ich war wieder fleißig und habe gestrickt.
seit einiger zeit begegnet mir das thema strickfilzen immer wieder. filzen an sich finde ich schon spannend. allerdings habe ich mich bisher noch nicht näher an diese technik herangetraut. im letzten dezember habe ich mir dann das magazin "Strick und Filz" von Lana Grossa gekauft. da sind fantastische modelle drin - unter anderem Taschen und Schuhe. und davon kann frau ja eh nie genug haben, also wie geschaffen für mich als einsteigerprojekt.



außerdem wollte ich schon seit langem mal die schöne filzwolle von Lana Grossa ausprobieren. die ist nämlich genau richtig für mich ungeduldiges wesen. sie wird mit großen nadeln verstrickt so daß die projekte meist schnell fertig sind. und das ist bei mir sehr wichtig. denn wenn ich beim stricken nicht schnelle erfolge sehe, verliere ich oft die lust und mache das projekt nicht fertig.



beide modelle habe ich aus filzwolle von Lana Grossa gestrickt. die umhängetasche ist aus ca. 300 g Feltro Color. die schuhe sind aus ca. 150 g Feltro. beides ging superschnell, weil mit nadelstärke nr. 8 verstrickt. anschließend zusammen mit drei alten tennisbällen rein in die waschmaschiene, waschmittel nicht vergessen und bei niedrigem wasserstand eine stunde waschen. raushohlen in form ziehen und ausgestopft trocknen lassen - fertig. das hat so viel spaß gemacht, dass ich es kaum erwarten kann das nächste modell zu strickfilzen. ich glaub, ich brauch noch 'ne tasche.

liebe grüße
andrea

Donnerstag, 3. Februar 2011

granny square

ich bin schon seit langem ein großer fan von den bunten häkeleien von Attic24. sie strahlen so eine fröhlichkeit aus, außerdem ist bunt meine lieblingsfarbe.

in meiner studienzeit habe ich sehr viel gehäkelt, allerdings fast ausschließlich deckchen aus dünnem häkelgarn. leider habe ich alle verschenkt, weil mir zwar das häkeln sehr viel spaß gemacht hat. ich aber keine verwendung für die decken hatte. in meine wohnung hätten sie einfach nicht gepasst. dann habe ich aufgehört zu häkeln.
im sommer letzten jahres bin ich dann auf den blog von Attic24 gestoßen. die bunten decken und anderen häkeleien haben mir so gut gefallen, dass ich auch wieder angefangen habe zu häkeln.

hier ist meine kleine grannydecke.


sie ist mein erster versuch eine grannydecke zu häkeln. ich habe einfach drauflos gehäkelt mit den garnen, die ich noch hatte und später ein paar farben noch dazu gekauft. mit dem muster habe ich es genauso gehalten. das ist sozusagen wärend des häkelns entstanden.

dabei habe ich festgestellt, dass sich baumwolle für eine große decke nicht so gut eignet, weil sie doch recht schwer ist. daher hat die decke nur eine seitenlänge von einem meter. ich habe noch fransen an die kanten gemacht. das fand ich lustig, weil ich sie gern als leichte kinderwagendecke im sommer nehmen will.


Lucy von Attic24 hat immer garne in so wundervollen farbschattierungen. ich bin noch auf der suche nach solchen garnen. wenn mir also jemand einen tip geben kann wo ich schöne garne herbekomme, die auch noch leicht sind. immer her damit.

bis ich also das passende garn für eine große grannydecke gefunden habe häkele ich erst mal sechsecken aus farbverlaufsgarnen. mal sehen wie lange ich durchhalte.


bis die tage
eure andrea

Donnerstag, 13. Januar 2011

wann ist endlich wieder frühling?

also ich weiß nicht wie es euch geht, aber januar und februar sind definitiv nicht meine monate. ich strenge mich wirklich an auch an ihnen etwas schönes zu finden. doch irgendwie gelingt mir das nicht so recht. draußen ist alles grau, die sonne läßt sich nur selten blicken und wenn sie sich dann doch einmal hinter den wolken hervor traut, dann meistens zu einer zeit, wenn ich nicht raus kann. und wenn ich dann wieder raus gehen könnte ist sie schwupps wieder hinter den grauen wolken verschwunden. seufz.

einen kleinen lichtblick habe ich allerdings schon. im moment bin ich total in die wintergarne von Lana Grossa verliebt. die gibt es zwar schon den ganzen herbst, allerdings bin ich wegen der ganzen weihnachtsnäherei nicht dazu gekommen mich näher mit ihnen zu beschäftigen. seit ich vor einigen jahren mit dem patchwork angefangen habe, liegen meine stricknadeln nämlich im winterschlaf.
vor kurzem war ich dann mal wieder in einem wollegeschäft und was soll ich sagen. es ist mir unbegreiflich wie es mir passieren konnte, dass ich meine lieben stricknadeln in der vergangenheit nur so schlecht behandeln konnte. zum beweiß für meine reue habe ich gleich für ein kleines vermögen wolle gekauft. (hoffentlich ließt mein mann nicht mit)
zu hause angekommen habe ich gleich losgestrickt. einen schal aus "Olympia" von Lana Grossa.

oh, wie ich ihn liebe, er ist superweich. außerdem superschnell fertig, weil mit 10er nadeln gestrickt.
als nächstes waren dann ein paar handschuhe mit mütze aus "Meilenweit Magico", auch Lana Grossa, an der reihe. das ist eigentlich ein sockengarn. aber ich finde den farbverlauf soooo schön - für socken viel zu schade, die sieht doch keiner in den stiefeln.

 

zum schluß gibt es jetzt noch einen kleinen blick auf meine aktuelle arbeit. aber nur einen ganz kleinen.
so und jetzt muss ich los, weiter stricken.

wollige grüße
andrea

p.s. vielen lieben dank an mein tolles model, ich hoffe bald mal wieder.