eigentlich mag ich schnecken ja gar nicht, vor allem nicht in meinem garten. ich lese sie immer ab und trage sie aufs feld. leider erwische ich sie meistens erst nachdem sie meinen salat und die dahlien gefressen haben.
außer diese hier. sie ist so süß da habe ich es einfach nicht fertig gebracht sie auf den acker zu schicken und jetzt darf sie bleiben. ich nenne sie Rosa.
sie ist mein erster versuch im amigurumi. die anleitung gibts hier.
liebe grüße
andrea
Dienstag, 14. Juni 2011
Dienstag, 31. Mai 2011
Schlamperle
seit ostern haben wir wieder ein neues familienmitglied. ich darf vorstellen: Püppie
sie war ein ostergeschenk an R. eigentlich wollte ich ihr schon zum geburtstag ein schlamperle nähen und als das nicht geklappt hat zu weihnachten. das hat dann aber auch nicht geklappt, sodass es dann doch ostern wurde. naja, die liebe zeit. wenn ich mir eine superkraft aussuchen könnte würde ich mir definitiv wünschen nicht mehr schlafen zu müssen. dann könnte ich nachts die ganzen dinge nähen für die ich am tag keine zeit habe - oh wäre das schön. aber genug geträumt.
sie ist mir leider nicht ganz so gut gelungen wie ich das gern gehabt hätte. die augen sind mir etwas zu groß geraten und den stoff für die hände habe ich linksrum eingenäht - typischer schusslichkeitsfehler. trotzdem habe ich sie sehr ins herz geschlossen. sie trägt nämlich einen meiner lieblingsstrampler von N. das heißt, ich habe aus dem strampler die zipfelmütze und den strampelsack genäht. jedesmal wenn ich sie ansehe muss ich daran denken wie süß mein kleiner in diesem strampler ausgesehen hat.
liebe grüße
andrea
sie war ein ostergeschenk an R. eigentlich wollte ich ihr schon zum geburtstag ein schlamperle nähen und als das nicht geklappt hat zu weihnachten. das hat dann aber auch nicht geklappt, sodass es dann doch ostern wurde. naja, die liebe zeit. wenn ich mir eine superkraft aussuchen könnte würde ich mir definitiv wünschen nicht mehr schlafen zu müssen. dann könnte ich nachts die ganzen dinge nähen für die ich am tag keine zeit habe - oh wäre das schön. aber genug geträumt.
sie ist mir leider nicht ganz so gut gelungen wie ich das gern gehabt hätte. die augen sind mir etwas zu groß geraten und den stoff für die hände habe ich linksrum eingenäht - typischer schusslichkeitsfehler. trotzdem habe ich sie sehr ins herz geschlossen. sie trägt nämlich einen meiner lieblingsstrampler von N. das heißt, ich habe aus dem strampler die zipfelmütze und den strampelsack genäht. jedesmal wenn ich sie ansehe muss ich daran denken wie süß mein kleiner in diesem strampler ausgesehen hat.
liebe grüße
andrea
Samstag, 14. Mai 2011
t-shirts selber batiken
letzten sommer haben wir ein paar tage bei D. verbracht. als kleine aktion für die kinder hat sie mit uns t-shirts in der batik technik gefärbt. ich hatte schon davon gehört, es aber noch nie selber ausprobiert. und ich war doch sehr überrascht, dass es so einfach ist.
am wochenende hatte ich mal wieder lust etwas zu färben und diesmal will ich euch zeigen wie es geht.
ihr braucht:
+ von der Firma simplicol eine packung textilechtfarbe in eurer wunschfarbe - sie färbt bereits ab 30°C und es gibt sie in vielen schönen farben. eine packung enthält farbflüssigkeit und echtfixpulver.
+ 250g simplicol färbesalz oder 250g speisesalz
+ ein paar glasmurmeln
+ etwas wollfaden oder paketschnur zum abbinden
+ t-shirts, bettwäsche oder was ihr sonst so färben wollt, möglichst in weiß
+ schere
+ plastikschüssel zum färben (vorsicht: bei einer hellen schüssel besteht die gefahr, dass sie sich verfärbt) die schüssel sollte so groß sein, dass der zu färbende stoff gut darin platz hat.
+ ein paar putzhandschuhe
los geht's:
den stoff um die murmeln wickeln und...
fest mit dem faden abbinden. die fadenenden mehrmals verknoten.
es ist wiklich wichtig, dass der faden fest um den stoff gewickelt wird, weil nur dann der teil unter dem faden beim färben weniger farbe aufnimmt und so die schönen muster entstehen.
ihr könnt so viele murmeln einbinden wie ihr wollt. hier habe ich drei murmeln direkt übereinander geknotet. auf diese weise entstehen drei unterschiedlich große kreise.
so sieht mein t-shiert nach dem abbinden aus. am linken ärmel seht ihr, dass ich hier keine murmeln abgebunden habe, sondern der ärmel einfach nur mit schnurr umwickelt wurde. so ergeben sich später ringe um den ärmel.
das schwerste ist geschaft. jetzt wird gefärbt.
die genaue dosierung von farbe, echtfix und salz ist abhängig von der zu erzielenden farbintensität und der menge an stoff die ihr färben wollt. sie muss deshalb individuell bemessen werden. jeder packung farbe liegt eine gebrauchsanweidung bei, der ihr entnehmen könnt wie ihr dosieren müsst.
ich hatte drei langarmshirts für erwachsene, zwei kindershirts und einen babybody. das waren ca. 600 g stoff. deshalb habe ich die ganze menge echtfix genommen und dazu 500 g färbesalz. die farbtiefe war mir egal. ich wollte die gesamte menge farbe verwenden und mich überraschen lassen wie intensiv der farbton damit wird.
also los: in die schüssel lasst ihr heißes wasser. das wasser sollte so heiß sein, dass ihr gerade noch reinfassen könnt ohne euch zu verbrühen. die wassertemperatur entspricht dann ca. 40°C. zum färben müsst ihr handschuhe tragen, wenn ihr nicht hinterher gefärbte hände haben möchtet.
ich habe zuerst das echtfix im wasser aufgelöst. bitte achtet darauf, dass ihr den pulverstaub nicht einatmet. das ist wichtig vor allem wenn ihr mit kindern färbt. anschließend kommt das färbesalz in die schüssel. alles gut durchrühren und etwas warten bis das salz aufgelöst ist. zum schluß die farbe dazu gießen. die farbflüssigkeit ist jetzt soweit vorbereitet, dass ihr den stoff ins farbbad legen könnt. leider habe ich vergessen fotos davon zu machen.
taucht die t-shirts gut unter, so dass sie vollkommen mit farbe durchtränkt sind. die shirts etwa eine stunde in der schüssel liegen lassen und den stoff dabei immer wieder bewegen.
dann nehmt ihr die shirts aus dem farbbad und drückt sie gut aus. mit klarem wasser wird die überschüssige farbe etwas aus dem stoff gespült.
jetzt kommt der für mich spannendste moment. mit einer schere schneidet ihr vorsichtig die abschnürungen auf. achtet darauf den stoff nicht zu beschädigen, sonst gibt es unschöne löcher.
wenn alle schnüre und murmeln entfernt sind wird das shirt in der waschmaschine bei der vom jeweiligen stoff abhängigen waschtemperatur gewaschen. ich habe also alle t-shirts in der waschmaschine bei 40°C mit waschmittel gewaschen. das dient dazu die farben zu fixieren. nach dem waschen trocknen lassen und anziehen.
und so sehen die shirts aus:
dann kann der nächste familienausflug kommen. da werden wir dann alle mit grünen oberteilen losziehen. so kann ich meine wirbelwinde gleich auf den ersten blick erkennen und muss nicht lange überlegen wer von meiner rasselbande welches t-shirt trägt. im spielplatzgewusel ist das sehr hilfreich. außerdem sehen die anderen auch gleich, dass wir zusammen gehören. das ist oft sehr praktisch.
zum schluß zeige ich euch noch einige abbindungen mit ihren mustern:
so und nun ran an die farbtöpfe und bis bald.
eure andrea
am wochenende hatte ich mal wieder lust etwas zu färben und diesmal will ich euch zeigen wie es geht.
ihr braucht:
+ von der Firma simplicol eine packung textilechtfarbe in eurer wunschfarbe - sie färbt bereits ab 30°C und es gibt sie in vielen schönen farben. eine packung enthält farbflüssigkeit und echtfixpulver.
+ 250g simplicol färbesalz oder 250g speisesalz
+ ein paar glasmurmeln
+ etwas wollfaden oder paketschnur zum abbinden
+ t-shirts, bettwäsche oder was ihr sonst so färben wollt, möglichst in weiß
+ schere
+ plastikschüssel zum färben (vorsicht: bei einer hellen schüssel besteht die gefahr, dass sie sich verfärbt) die schüssel sollte so groß sein, dass der zu färbende stoff gut darin platz hat.
+ ein paar putzhandschuhe
los geht's:
den stoff um die murmeln wickeln und...
fest mit dem faden abbinden. die fadenenden mehrmals verknoten.
es ist wiklich wichtig, dass der faden fest um den stoff gewickelt wird, weil nur dann der teil unter dem faden beim färben weniger farbe aufnimmt und so die schönen muster entstehen.
ihr könnt so viele murmeln einbinden wie ihr wollt. hier habe ich drei murmeln direkt übereinander geknotet. auf diese weise entstehen drei unterschiedlich große kreise.
so sieht mein t-shiert nach dem abbinden aus. am linken ärmel seht ihr, dass ich hier keine murmeln abgebunden habe, sondern der ärmel einfach nur mit schnurr umwickelt wurde. so ergeben sich später ringe um den ärmel.
das schwerste ist geschaft. jetzt wird gefärbt.
die genaue dosierung von farbe, echtfix und salz ist abhängig von der zu erzielenden farbintensität und der menge an stoff die ihr färben wollt. sie muss deshalb individuell bemessen werden. jeder packung farbe liegt eine gebrauchsanweidung bei, der ihr entnehmen könnt wie ihr dosieren müsst.
ich hatte drei langarmshirts für erwachsene, zwei kindershirts und einen babybody. das waren ca. 600 g stoff. deshalb habe ich die ganze menge echtfix genommen und dazu 500 g färbesalz. die farbtiefe war mir egal. ich wollte die gesamte menge farbe verwenden und mich überraschen lassen wie intensiv der farbton damit wird.
also los: in die schüssel lasst ihr heißes wasser. das wasser sollte so heiß sein, dass ihr gerade noch reinfassen könnt ohne euch zu verbrühen. die wassertemperatur entspricht dann ca. 40°C. zum färben müsst ihr handschuhe tragen, wenn ihr nicht hinterher gefärbte hände haben möchtet.
ich habe zuerst das echtfix im wasser aufgelöst. bitte achtet darauf, dass ihr den pulverstaub nicht einatmet. das ist wichtig vor allem wenn ihr mit kindern färbt. anschließend kommt das färbesalz in die schüssel. alles gut durchrühren und etwas warten bis das salz aufgelöst ist. zum schluß die farbe dazu gießen. die farbflüssigkeit ist jetzt soweit vorbereitet, dass ihr den stoff ins farbbad legen könnt. leider habe ich vergessen fotos davon zu machen.
taucht die t-shirts gut unter, so dass sie vollkommen mit farbe durchtränkt sind. die shirts etwa eine stunde in der schüssel liegen lassen und den stoff dabei immer wieder bewegen.
dann nehmt ihr die shirts aus dem farbbad und drückt sie gut aus. mit klarem wasser wird die überschüssige farbe etwas aus dem stoff gespült.
jetzt kommt der für mich spannendste moment. mit einer schere schneidet ihr vorsichtig die abschnürungen auf. achtet darauf den stoff nicht zu beschädigen, sonst gibt es unschöne löcher. wenn alle schnüre und murmeln entfernt sind wird das shirt in der waschmaschine bei der vom jeweiligen stoff abhängigen waschtemperatur gewaschen. ich habe also alle t-shirts in der waschmaschine bei 40°C mit waschmittel gewaschen. das dient dazu die farben zu fixieren. nach dem waschen trocknen lassen und anziehen.
und so sehen die shirts aus:
dann kann der nächste familienausflug kommen. da werden wir dann alle mit grünen oberteilen losziehen. so kann ich meine wirbelwinde gleich auf den ersten blick erkennen und muss nicht lange überlegen wer von meiner rasselbande welches t-shirt trägt. im spielplatzgewusel ist das sehr hilfreich. außerdem sehen die anderen auch gleich, dass wir zusammen gehören. das ist oft sehr praktisch.
zum schluß zeige ich euch noch einige abbindungen mit ihren mustern:
so und nun ran an die farbtöpfe und bis bald.
eure andrea
Mittwoch, 13. April 2011
fremde federn
heute schmücke ich mich mal mit fremden federn. ich will euch die meshworkarbeiten von meiner schwester vorstellen.
anfang april waren wir zusammen auf dem "Patchwork und Textilmarkt" in erding. dort haben wir zum ersten mal etwas von dieser japanischen technik gehört. zwei aussteller haben sie vorgeführt und wir waren sofort begeistert. vor allem deshalb, weil die muster ohne nähen entstehen. wir haben uns die demonstrationen eine weile angeschaut und beschlossen es zuhause selbst einmal zu versuchen.
das babyblockdesign hat es uns besonders angetan. die 3-d wirkung war fantastisch und das flechten selbst schien uns recht einfach zu sein - dachten wir.
als wir dann zuhause waren und das muster mit papierstreifen legen wollten war es plötzlich gar nicht mehr einfach. na da hatten wir uns ein ei gelegt. eben mal schnell das babyblockmuster legen war nicht drin. wir haben die streifen hin und her geschoben und blieben doch erfolglos. jetzt war mir auch klar warum die aussteller kurse im meshwork angeboten haben. es sieht zwar einfach aus - ist es aber nicht. wir haben dann im internet recherchiert und die fachkompetenz meiner "sofaquilter" befragt. es hat einige tage gebraucht aber dann haben wir es zum glück doch noch geschaft. und so sieht es aus:
die einzelnen streifen sind ca. 1 cm breit - insgesamt 9 versschiedene farben.
das rumtüffteln am babyblockmuster hat meiner schwester so viel spaß gemacht dass sie gleich noch ein muster gelegt hat. hier sind die streifen ca. 2 cm breit und es sind drei verschiedene stoffe:
anfang april waren wir zusammen auf dem "Patchwork und Textilmarkt" in erding. dort haben wir zum ersten mal etwas von dieser japanischen technik gehört. zwei aussteller haben sie vorgeführt und wir waren sofort begeistert. vor allem deshalb, weil die muster ohne nähen entstehen. wir haben uns die demonstrationen eine weile angeschaut und beschlossen es zuhause selbst einmal zu versuchen.
das babyblockdesign hat es uns besonders angetan. die 3-d wirkung war fantastisch und das flechten selbst schien uns recht einfach zu sein - dachten wir.
als wir dann zuhause waren und das muster mit papierstreifen legen wollten war es plötzlich gar nicht mehr einfach. na da hatten wir uns ein ei gelegt. eben mal schnell das babyblockmuster legen war nicht drin. wir haben die streifen hin und her geschoben und blieben doch erfolglos. jetzt war mir auch klar warum die aussteller kurse im meshwork angeboten haben. es sieht zwar einfach aus - ist es aber nicht. wir haben dann im internet recherchiert und die fachkompetenz meiner "sofaquilter" befragt. es hat einige tage gebraucht aber dann haben wir es zum glück doch noch geschaft. und so sieht es aus:
ist es nicht toll?
die einzelnen streifen sind ca. 1 cm breit - insgesamt 9 versschiedene farben.
das rumtüffteln am babyblockmuster hat meiner schwester so viel spaß gemacht dass sie gleich noch ein muster gelegt hat. hier sind die streifen ca. 2 cm breit und es sind drei verschiedene stoffe:
mal sehen wann ich meine ersten erfolge im meshwork vorzeigen kann.
liebe grüße
andrea
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